Sabrina Ferwagner
Statement
Sabrina Ferwagners Skulpturen bestechen in ihrer radikalen und unmittelbaren Präsenz, die mit einer existenziellen Tiefenschärfe auf die menschliche Essenz zielen.
Immer in einer kraftvollen Dualität – Zwischen Planung und Intuition, Figuration und Abstraktion.
Sabrina Ferwagner, die der GEDOK Heidelberg angehört, arbeitet als Bildhauerin auf den
Malschenberger Wiesen im Rhein-Neckar-Kreis. Ihr bevorzugtes Material sind heimische Hölzer, deren Eigenschaften integraler Bestandteil ihrer Kunstwerke sind, die ihnen Authentizität und Erdverbundenheit verleihen.
Es finden sich auch Werke in Stein und Ton, sowie Gussobjekte aus Bronze und Eisenguss in Ihrem OEuvre.
Sie setzt sich in ihren Werken mit dem Menschen und den verschiedenen Facetten und Ebenen seines "Seins" auseinander. Von der Anatomie des menschlichen Körpers über seine Psychologie, dem Unbewussten, den Entwicklungsprozessen und seinem Verhalten als soziales Wesen in der Gesellschaf; über die Verstrickungen und Entwicklungen im Leben hin zur vollen Entfaltung.
Dabei erzeugt sie figurale oder abstrakte Skulpturen, die oft lebensgroß frei im Raum stehen. Sie definiert für sich eine Balance zwischen Abstraktion und Figuration, zwischen planvoller Gestaltung und impulsiver, intuitiver Bearbeitung. So sind ihre geschwungenen Frauenkörper warme und organische Skulpturen, voller Leben und Persönlichkeit, während ihre abstrakten oft archaischen anmutenden Werke sich grundlegenden Fragen der menschlichen Existenz widmen.

When 2 become one (Doomed & Khali), 2025
Holzbildhauerei