Ines El Amari
Statement
Meine Kunst ist ein Plädoyer für divergente Schönheit - unangepasst, ungefiltert, unbequem.
In meinen Werken ringe ich mit einem tief verwurzelten Perfektionismus, der lange meine Kreativität gefesselt hat.
Das abstrakte Malen und Zeichnen wurde für mich zum Befreiungsschlag. Statt Harmonie und klassische Schönheit zu suchen, gehe ich bewusst ins scheinbar Hässliche. Ziehe Linien dahin, wo sie nicht hingehören. Schaffe Chaos, wo das Auge Ordnung sucht.
Meine Bilder dürfen stolpern, kratzen, schreien. Genau darin liegt die Kraft. Sie sind mutige Räume: Hier musst du nicht perfekt sein. Du darfst anders sein. Echt. Roh. Widersprüchlich. Kaputt. Ein offenes Feld zwischen Kontrolle und Chaos, zwischen Anspruch und Akzeptanz.
Meine Bilder laden auch zum Entdecken ein, etwa durch besondere Farbeffekte, welche das Motiv je nach Lichteinfall in einen anderen Kontext setzen.
Meine Werke wollen nicht gefallen, sondern befreien. Mich – und vielleicht auch dich

Mutterliebe, 2025
Acryl und Chrom auf Leinwand, 60x40cm
Über "Mutterliebe"
Ein stiller, kraftvoller Dialog der Liebe.
“Mutterliebe” fängt einen innigen Moment des Dialogs ein – nicht etwa in Worten, sondern in der non verbalen Kommunikation zwischen Mutter und Kind. Die abstrakte Darstellung zeigt eine Mutter auf den Knien, ihr Baby dicht an ihre Brust geschmiegt. Ihre Haltung ist demütig, aus Dankbarkeit und mit dem Bewusstsein, dass dieser Moment ein Geschenk ist. Sie vermittelt Schutz, Nähe und Hingabe.
Die zarten Linien umschreiben die Verbindung der beiden, die Körper verweben sich trotz reduzierter Formen zu einem liebevollen Gespräch jenseits der Sprache.
Ein intimer Dialog zwischen Körper und Seele, der die universelle Kraft der mütterlichen Bindung spürbar macht.